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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Im Rahmen von Jom haScho’a: IMIONA NURTU. DIE NAMEN DER STRÖMUNG

Ein Hörspiel-Oratorium von Kai Grehn unter Verwendung der „Sterbebücher von Auschwitz“ und von Gedichten von Tadeusz Borowski | anschl. Diskussion mit Expert:innen

16
April2026
18:00 Uhr

Ariowitsch-Haus

Hinrichsenstraße 14
04105 Leipzig

Veranstalter: Kultur- und Begegnungszentrum "Ariowitsch-Haus" e.V.
Eintritt: Kostenfrei

Jemandem, der nicht mehr für sich selbst sprechen kann, die eigene Stimme zu leihen, ist ein fast intimes Ereignis. Für „Imiona nurtu. Die Namen der Strömung“ sind Menschen aus ganz Europa dem Aufruf von Kai Grehn gefolgt und haben aus den Sterbebüchern von Auschwitz die Namen von Ermordeten ausgewählt und eingesprochen. Entstanden ist ein außergewöhnliches Hörstück, das weit über die Grenzen des Genres hinausgeht; ein memento mori, verwoben mit Lagergedichten des KZ-Überlebenden Tadeusz Borowski und mit Geräuschaufnahmen aus den ehemaligen Häftlingsbaracken.
Kunst im Dienst des Erinnerns, ein Hörspiel-Oratorium, das nicht erzählt, sondern Zeugnis ablegt. Ein stilles, fast rituelles Werk, das aus den Stimmen der Lebenden eine Brücke zu den Toten schlägt.
Im Anschluss an das Oratorium findet ein Gespräch mit Dr. Nora Pester (Hentrich & Hentrich Verlag), Kai Grehn (Regisseur) und einem Vertreter des  Dubnow Institutes statt.

Das Gespräch wird moderiert von René Schlott.

Über den Veranstalter

Das Ariowitsch-Haus ist das Zentrum Jüdischer Kultur in Leipzig. Wir sind ein Ort der Begegnung und Vielfalt und bieten eine Vielzahl an Veranstaltungen, Bildungsformaten und Begegnungsangeboten.

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