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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Holocaust in Frankreich: Geschichte und Erinnerung

Dr. Dominique Trimbur, Programmdirektor Fondation pour la mémoire de la Shoah Paris

9
November2026
19:00 Uhr

Volkshochschule

Annestr. 10
01067 Dresden

Veranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Eintritt: o
Veranstaltung

Die Pogromnacht des 9. November 1938 markiert in Deutschland - und so auch in Dresden - den Beginn der öffentlichen nationalsozialistischen Judenverfolgung. Grund genug, an diesem Tag der Schrecken des Holocausts zu gedenken und seine Geschichte wachzurufen. Der Holocaust geschah europaweit. In Sachsen sind die Verfolgungsgeschichten anderer Länder nicht immer präsent, obwohl sie durchaus in Wechselwirkungen zu den Entwicklungen im Deutschen Reich standen. In diesem Jahr richten die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, die Stiftung Sächsische Gedenkstätten und die Volkshochschule Dresden aus Anlass des 9. Novembers ihren Blick nach Frankreich. Was geschah in der Zeit der deutschen Besatzung eigentlich in unserem Nachbarland?Der Holocaust in Frankreich weist besondere Merkmale auf: Obwohl das Land von Deutschland besetzt war, fiel - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern - nur ein relativ geringer Teil der französischen Juden (25 %) der Vernichtung zum Opfer.

Über den Veranstalter

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) stärkt das demokratische Engagement im Freistaat Sachsen durch die Auseinandersetzung mit Gesellschaft, Geschichte und Gegenwart. Mit ihren Publikationen, Veranstaltungen und Online-Angeboten schafft sie Räume für Information, Austausch und kontroverse Debatten. Sie vermittelt Wissen und befördert die politische Partizipations-, Urteils- und Handlungsfähigkeit. Ziel ist die Unterstützung einer politisch interessierten, meinungsstarken und engagierten Zivilgesellschaft in Sachsen.

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