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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Stadttour: Unterwegs auf jüdischen Spuren durch Meißen

Jüdische Geschichte und Spurensuche in Meißen

Historischer hebräischer Grabstein von Mose, Sohn des Mose, aus dem Jahr 1232 in Meißen
Historischer Grabstein von Mose, 1232
14
Juni2026
14:00 Uhr

Theaterplatz

Theaterplatz -
01662 Meißen

Veranstalter: Kultur- und Begegnungszentrum "Ariowitsch-Haus" e.V.
Eintritt: frei
Anmeldung per Mail

Meißen blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück. Erste Erwähnungen von Juden finden sich zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Straßennamen wie „Jüdenberg“ weisen heute noch immer auf die mittelalterliche jüdische Bevölkerung hin. Kreuzzüge, Ritualmordbeschuldigungen, Vertreibungen, Pogrome und schließlich der Holocaust führten von der Dezimierung bis hin zur Vernichtung jüdischen Lebens. Heute sind nur wenige Zeugnisse jüdischen Lebens sichtbar, insbesondere Überreste mittelalterlicher hebräischer Grabsteine.

Wir wollen uns auf eine Spurensuche zwischen Heinrichsplatz, Markt, Görnischer Gasse, Neumarkt und dem Klosterhof St. Afra begeben und an die Schicksale von Meißener Jüdinnen und Juden erinnern.

Treffpunkt: Theaterplatz
Uhrzeit: 14 Uhr
Anmeldung erwünscht unter: erfahren@ariowitschaus.de

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Über den Veranstalter

Das Ariowitsch-Haus ist das Zentrum Jüdischer Kultur in Leipzig. Wir sind ein Ort der Begegnung und Vielfalt und bieten eine Vielzahl an Veranstaltungen, Bildungsformaten und Begegnungsangeboten.

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