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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Zwischen Kommerz und Kunst

Die Bankiersfamilie Arnhold

Arnholdbad 1930. Man sieht einen Sprungturm und zahlreiche Menschen im Becken und davor.
Arnholdbad 1930Walter Möbius (SLUB/Deutsche Fotothek); CC BY-SA 4.0
Georg ArnholdHatikva
23
August2026
11:00 Uhr

Treffpunkt: Thalia Buchhandlung

Dr. -Külz-Ring 12
01067 Dresden

Veranstalter: Hatikva e.V.
Eintritt: 12€, ermäßigt 10€
Veranstaltungskalender

Mitten im Stadtzentrum, in unmittelbarer Nähe zum Großen Garten und direkt neben dem Fußballstadion findet man eines der bekanntesten Dresdner Freibäder, das Georg-Arnhold-Bad. Das 1926 eröffnete Bad wurde zum größten Teil von Georg Arnhold finanziert, einem herausragenden Repräsentanten dieser für die Dresdner Geschichte bedeutenden jüdisch-deutschen Bankiersfamilie Arnhold.

Der Rundgang begibt sich auf die Spuren der Familie Arnhold, die über mehr als sechs Jahrzehnte in bemerkenswerter Weise als Förderer wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Belange in Dresden wirkte und dies bis heute tut. Von all diesen Facetten erfahren Sie auf diesem Stadtrundgang, der vom Stadtzentrum zum Georg-Arnhold-Bad und in die Tiergartenstraße zum einstigen Wohnsitz der Familie führt. Die Tour endet an der Grabstätte Georg Arnholds auf dem Neuen Israelitischen Friedhof.

Fahrschein der DVB erforderlich.
Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung.

Über den Veranstalter

Die Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. ist seit ihrer Gründung im September 1992 dem Anliegen verpflichtet, über jüdische Geschichte und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart in großer Breite zu informieren. Vorausgegangen waren der Eröffnung über zwei Jahre intensiver ehrenamtlicher Aufbauarbeit. Danach konnten die wiederhergestellten Räume im Erdgeschoß des Genossenschaftshauses Pulsnitzer Str. 10 in Dresden der öffentlichen Nutzung übergeben werden.

Seitdem entwickelte sich HATiKVA e.V. zu einer weit über die Stadtgrenzen von Dresden hinaus wirkenden Bildungs- und Kultureinrichtung, die in ihrer thematischen Spezifik, in ihrer Angebotsbreite aber insbesondere im Schwerpunktbereich außerschulischer Jugendbildung, im Freistaat Sachsen bisher einmalig ist.

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