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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Zwei Staaten - eine Lösung? Wie geht es weiter im Nahost-Konflikt?

Im Rahmen der Reihe "Jetzt mal Tacheles! Gespräche über Verantwortung, Religion und jüdische Zukunft"

29
Oktober2026
18:00 Uhr

Theater Meißen, kleine Bühne

Theaterplatz 15
01662 Meißen

Veranstalter: Judentum begegnen e. V.
Eintritt: frei

Der Traum von einer Zwei-Staaten-Lösung, einer friedlichen Koexistenz von Israelis und Palästinensern auf eigenen hoheitlichen Territorien, besteht seit der Gründung des Staates Israel. Mit Blick auf die aktuelle politische Lage im gesamten Nahen Osten ist dieser Traum in weite Ferne gerückt – so scheint es. Kann dies jemals gelingen? Welche Bedingungen müssen dafür geschaffen werden und wer entscheidet darüber?
Dr. Alexander Walther spricht mit Zakariyya Meißner und Vered Berman über diesen Traum.

Zakariyya Meißner ist Deutsch-Palästinenser und Bildungsreferent bei SAWA – Zusammen leben, gemeinsam wachsen, einem Projekt zu palästinensischen Lebenswelten in Deutschland. Außerdem ist er Pate im Trialoge-Projekt, mit dem er zur Versachlichung des Nahost-Konfliktes beitragen möchte.

Vered Berman ist in West-Jerusalem aufgewachsen und lebt seit 22 Jahren in Berlin. Sie ist Sozialarbeiterin, Sozialwissenschaftlerin, Lehrbeauftragte an der Alice-Salomon-Hochschule und Kinderbuchautorin. 2024 hat sie den deutschen Unterstützer-Verein von Israeli Palestinian Bereaved Families for Peace mitgegründet. Dieser setzt sich für einen Dialog zwischen Palästinenser und Israelis ein und bringt Menschen beider Seiten zusammen, die durch Gewalt nahe Angehörige verloren haben.

Die Diskussionsreihe Jetzt mal Tacheles! nimmt sich das Motto des Themenjahres zu Herzen und diskutiert an fünf verschiedenen Orten in Sachsen mit Expertinnen und Experten und mit Jüdinnen und Juden Fragen zu Israel, dem Jüdisch-Sein, der Rolle der Frau und der Integration des Judentums in die christlich-abendländische Kultur.

Weitere Termine:
4.10. Ringelnatzhaus Wurzen: Was heißt hier Völkerrecht? Juristische Perspektiven auf den Nahost-Konflikt
12.11. Weltecho Chemnitz, Studio: Wer ist Jude? Fragen von Zugehörigkeit und Abstammung
24.11. Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig, Auditorium: Vorreiterinnen oder Heldinnen der 2. Reihe? Frauen im heutigen Judentum
26.11. Kulturzentrum Erzhammer, Annaberg-Buchholz: Wie jüdisch ist das christliche Abendland wirklich? Zwischen Aneignung und Selbstbehauptung

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen!

Zur Kulturstiftung

Über den Veranstalter

Der gemeinnützige Verein „Judentum begegnen e.V.“ wurde 2005 in Chemnitz gegründet mit dem Zweck, regional und überregional Veranstaltungen und Projekte zu initiieren, zu fördern oder in Auftrag zu geben, die der Vermittlung Jüdischer Geschichte, Religion und Kultur dienen. Über die Vereinsarbeit hinaus werden auch Aktivitäten mit dem gleichen Ziel in Schulen, Universitäten, Gemeinden, Museen und Vereinen unterstützt. Der Verein schafft die finanziellen Rahmenbedingungen für dieses Ziel und wirbt dazu um private und öffentliche Spenden und Förderung. Alle Mitglieder versehen ihre Vereinsmitarbeit ehrenamtlich. Mitglieder sind aktuell ausschließlich natürliche Personen, die eine Lehrtätigkeit ausüben.

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