„Wir leben!“
Porträts von Überlebenden des Holocaust
Blaue Fabrik
Eisenbahnstraße 1
01097 Dresden
Die Ausstellung fragt nach Erinnerung, Würde und Weiterleben – und danach, welche Bedeutung persönliche Begegnungen für eine lebendige Erinnerungskultur haben. Zur Vernissage am 25. Juni 2026 um 18 Uhr spricht die Holocaust-Überlebende und Zeitzeugin Renate Aris.Ausgangspunkt der Werkreihe waren zwei Aufenthalte Roßners in Israel. Dort begegnete sie Menschen, die die nationalsozialistische Verfolgung und Vernichtung überlebt hatten. Ihre Porträts halten diese Begegnungen künstlerisch fest: nicht als historische Illustration, sondern als Annäherung an einzelne Lebensgeschichten, an Verletzlichkeit, Würde und Gegenwart.
Der Titel „Wir leben!“ verweist dabei auf mehr als das Überleben. Er macht sichtbar, dass die Geschichten der Überlebenden nicht mit der Erfahrung von Verfolgung enden. Die Ausstellung fragt nach Erinnerung, nach Verantwortung und nach der Bedeutung persönlicher Begegnung in einer Zeit, in der nur noch wenige Zeitzeug*innen selbst berichten können.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Im Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof haben sich verschiedene Aktive zusammengefunden, denen es am Herzen liegt, in der Dresdner Stadtgesellschaft sowohl das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und die Auseinandersetzung mit NS-Geschichte und Antisemitismus wachzuhalten als auch jüdische Kultur lebendig erfahrbar zu machen.
