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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Warum die Juden?

Die lange Geschichte des Antijudaismus und Antisemitismus

Warum die Juden?
Warum die Juden?Levi Meir Clancy auf Unsplash
5
März2026
19:00 Uhr

Altes Heizhaus, TU Chemnitz, Eduard-Theodor-Böttcher-Bau

Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz

Veranstalter: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen
Eintritt: kostenfrei
Warum die Juden?

Die Wiege der Judenfeindschaft liegt in der Antike. Einzelne Verfolgungen gab es schon vor und außerhalb des Christentums. Doch erst im Christentum entstand eine systematische Abwertung des Judentums. Sie fußt vor allem auf drei Argumentationsmustern: einem dualistischen Weltbild, das in gut und böse einteilt, einer Enterbungstheologie, die das Judentum zur Vorgeschichte degradiert, und auf Verschwörungsnarrativen wie dem des Gottesmordes. Daraus entwickelte sich im Laufe der Geschichte ein variables vielschichtigen System, das sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Konstellationen immer wieder neu erfindet.

Unsere Referentin Prof. Dr. Maria Häusl lehrt Biblische Theologie an der TU Dresden.

Barrierefreiheit auf der Veranstaltung

  • Schwarz-weiß Grafik, die einen Rollstuhlfahrer abbildet und für barrierefreien Zugang steht. Barrierefreier Zugang

Über den Veranstalter

Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen versteht sich als Ort des Dialogs und der Begegnung. Wir eröffnen Räume für Austausch über Themen aus Gesellschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft und Religion. Mit unserer Arbeit in der Erwachsenenbildung erreichen wir ein offenes und interessiertes Publikum, unabhängig von Bildungshintergrund oder persönlicher Überzeugung. Wir schaffen Räume für geistigen Austausch und persönliche Begegnung – in vielfältigen und ansprechenden Formaten. Unser Ort christlichen Handelns ist der gesellschaftliche Diskurs – offen, reflektiert und engagiert.

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