Vier Wände voller Kunst
Jüdische Familien und ihre Sammlungen in Leipzig
Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK)
Katharinenstraße 10
04109 Leipzig
Das Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) präsentiert in einer großen Sonderausstellung Werke aus den Privatsammlungen von elf jüdischen Familien aus Leipzig. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier aus dem Bestand des MdbK sowie nationale und internationale Leihgaben. Die Ausstellung umfasst Werke des 19. Jahrhunderts, des Impressionismus und der Klassischen Moderne.
Erstmals würdigt eine Ausstellung das herausragende Engagement jüdischer Familien für die bildende Kunst in Leipzig. Ihre Sammlungen und Biografien, die während der Zeit des Nationalsozialismus nahezu in Vergessenheit gerieten, werden nun wieder sichtbar gemacht. Mit der Präsentation erinnert das MdbK an die bedeutende jüdische Geschichte und das kulturelle Erbe der Stadt.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Das Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) zählt zu den größten kommunalen Kunstmuseen Deutschlands. Es wurde 1848 durch bürgerschaftliches Engagement gegründet. Seine Sammlung umfasst Werke vorwiegend europäischer Kunstgeschichte aus acht Jahrhunderten: darunter über 5.000 Fotografien und Medienarbeiten, rund 4.600 Gemälde, über 70.000 Arbeiten auf Papier sowie circa 1.800 Skulpturen, Plastiken und Installationen.Das MdbK ist ein authentischer Ort für sinnliche Erfahrungen. Kunstwerke fördern Diskurse, Interaktionen und Bildung. Mit seiner offenen Architektur und der eintrittsfrei zugänglichen Dauerausstellung bietet das Museum einer vielfältigen Gesellschaft Voraussetzungen, um einander zu begegnen, sich Zeit zu nehmen und (neues) Wissen zu teilen. Partizipative Angebote, Veranstaltungen und Ausstellungen sind Grundlagen der zur Teilhabe einladenden Institution. Das MdbK positioniert sich als ein inklusives, barrierearmes und diskriminierungskritisches Museum.
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