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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Victor Klemperer: „Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten“. Tagebuch 1933-1945

Lesung von Renatus Deckert

Schwarz-Weiß Fotografie von Victor Klemperer als Portrait, auf einem Stuhl vor einem Bücherregal sitzend. Zu sehen ist nur sein Oberkörper.
Victor KlempererBundesarchiv
29
Mai2026
17:00 Uhr

Projektraum vom Projekt „Von Erzgebirgsstuben & Mundlöchern“ (Resonanzraum Erzgebirge e.V.)

Stadtbadstraße 1C
09380 Thalheim/Erzg

Veranstalter: Resonanzraum Erzgebirge e.V.
Eintritt: freier Eintritt

Wie erlebten Menschen den Holocaust? Was konnten sie wissen, sehen, hören? Das Tagebuch von Victor Klemperer beantwortet solche Fragen, die von jeder Generation neu gestellt werden. Victor Klemperer (1881-1960), von den Nazis 1935 wegen seiner jüdischen Herkunft als Romanistik-Professor an der Technischen Hochschule Dresden entlassen, gilt als einer der wichtigsten Chronisten der Zeit des Nationalsozialismus. Im „Judenhaus“ in Dresden hielt er für die Nachwelt fest, was er beobachtete, erfuhr und erlebte. Sein Tagebuch ist ein einzigartiges Dokument über den Alltag der Judenverfolgung mitten in einer deutschen Großstadt.
Renatus Deckert, geboren 1977, lebt als Autor und Herausgeber in Dresden. Bei Suhrkamp und im Insel-Verlag veröffentlichte er mehrere Bücher, u.a. „Das erste Buch“ und „Die Nacht, in der die Mauer fiel“. Seine Essays erschienen u.a. in der FAZ, in der Süddeutschen Zeitung sowie in Sinn und Form. Seit 2022 schreibt er Geschichten in „Wolken und Kastanien“.

Barrierefreiheit auf der Veranstaltung

  • Schwarz-weiß Grafik, die einen Rollstuhlfahrer abbildet und für barrierefreien Zugang steht. Barrierefreier Zugang

Über den Veranstalter

Kunst-, Bildungs- und Demokratieverein