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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

„Überführung nach Dresden zur Erdbestattung“. Jüdische Menschen als Opfer der NS-Krankenmorde

Rundgang über den Neuen Israelitischen Friedhof

Der Grabstein von Osias Rubinstein, 2025
Der Grabstein von Osias Rubinstein, 2025(© Privat)
7
Juni2026
14:00 Uhr

Neuer Israelitischer Friedhof

Fiedlerstraße 3
01307 Dresden

Veranstalter: Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Eintritt: frei

Friedhöfe erzählen immer auch Lebensgeschichten. Zum Beispiel die von Osias Rubinstein und Elsa Neuberger. Beide fielen den nationalsozialistischen Krankenmorden in Großschweidnitz zum Opfer. Sie wurden auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in Dresden bestattet. Ihre Grabsteine sind trotz der wechselvollen Geschichte des Friedhofes bis heute erhalten.

Bei einem Rundgang über den Friedhof wollen wir mit Ihnen diese Geschichten erkunden. Wie wurden die Trauerhalle und der Friedhof zwischen 1933 und 1945 genutzt? Wer wurde damals beigesetzt? Warum waren auch Opfer der Krankenmorde darunter und was wissen wir überhaupt über die Ermordung jüdischer Patientinnen und Patienten im Nationalsozialismus?

Der Eintritt ist frei. Männliche Teilnehmer bitten wir um Kopfbedeckung.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätten Pirna-Sonnenstein und Großschweidnitz mit dem Hatikva e. V. im Rahmen von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.

Über den Veranstalter

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten ist eine landesweit tätige Einrichtung zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen und der SED-Diktatur. Sie betreibt, fördert und koordiniert Gedenkstättenarbeit, Forschung sowie historisch-politische Bildungsangebote in Sachsen. Zu ihr gehören die Gedenkstätten Münchner Platz Dresden, Großschweidnitz, Pirna-Sonnenstein, Bautzen und Ehrenhain Zeithain sowie der Erinnerungsort Torgau und die Dokumentationsstelle Dresden.

Mehr über den Veranstalter