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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Tacheles 2026: Wie blicken wir auf jüdische Kultur und jüdisches Leben?

Impuls und Gespräch zum Auftakt des Themenjahrs

Skulpturengruppe mit Kränzen vom Gedenken am 27. Januar im ehemaligen Richthof der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
Skulpturengruppe mit Kränzen vom Gedenken am 27. Januar im ehemaligen Richthof der Gedenkstätte Münchner Platz DresdenStSG/GSMP, Foto: Jürgen Männel
27
Januar2026
19:00 Uhr

Gedenkstätte Münchner Platz Dresden

Münchner Platz 3
01187 Dresden

Veranstalter: Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Eintritt: kostenlos

In diesem Jahr begeht der Freistaat Sachsen unter dem Namen „Tacheles 2026“ ein landesweites „Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“. Projekte, Veranstaltungen und Ausstellungen widmen sich der jüdischen Geschichte und Kultur in Sachsen. Der Bezug auf die Shoah bestimmt nach wir vor das öffentliche Gedenken, gleichzeitig ist er zunehmend umkämpft. Die gewachsene Vielfalt jüdischen Lebens wird in großen Teilen der Gesellschaft dagegen bislang nur begrenzt wahrgenommen.

Worum geht es im Themenjahr? Wie blicken wir – 80 Jahre nach der Shoah – auf jüdisches Leben und jüdische Kultur? Und worum geht es uns beim Erinnern? Darüber sprechen Alexander Walther, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Tacheles 2026“, Valentina Marcenaro, Künstlerische Leiterin der Jüdischen Woche Dresden, und Johanna Stoll, Vorstandsmitglied von HATiKVA e.V.

Die Veranstaltung findet zeitlich nach der Gedenkveranstaltung der Landeshauptstadt Dresden für die Opfer des Nationalsozialismus im früheren Richthof (Beginn 18 Uhr) statt. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort

Die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden erinnert am historischen Ort an die Opfer politischer Strafjustiz während der nationalsozialistischen Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und der frühen DDR. Die nationalsozialistische Verfolgung ist ein Schwerpunkt der wissenschaftlichen und der Vermittlungsarbeit. Die Gedenkstätte in Trägerschaft der Stiftung Sächsische Gedenkstätten beschäftigt sich außerdem mit Fragen zur Erinnerungskultur.

Barrierefreiheit auf der Veranstaltung

  • Schwarz-weiß Grafik, die einen Rollstuhlfahrer abbildet und für barrierefreien Zugang steht. Barrierefreier Zugang

Über den Veranstalter

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten ist eine landesweit tätige Einrichtung zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen und der SED-Diktatur. Sie betreibt, fördert und koordiniert Gedenkstättenarbeit, Forschung sowie historisch-politische Bildungsangebote in Sachsen. Zu ihr gehören die Gedenkstätten Münchner Platz Dresden, Großschweidnitz, Pirna-Sonnenstein, Bautzen und Ehrenhain Zeithain sowie der Erinnerungsort Torgau und die Dokumentationsstelle Dresden.

Mehr über den Veranstalter