Salonika - A City with Amnesia
Dokumentarfilm und Gespräch mit Max Geilke und Mario Forth (Köln)
LURU Kino
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
Der Dokumentarfilm von Filmemachern Max Geilke und Mario Forth (Köln) zeichnet die wechselvolle Geschichte Thessalonikis nach. Einst ein multikulturelles Zentrum, in dem christliche, jüdische und muslimische Menschen zusammenlebten, verlor die Stadt im 20. Jahrhundert durch Vertreibung und Deportation, v.a. durch die deutsche Besatzungsmacht, ihre Vielfalt. Heute zeugen nur noch Spuren von diesem Erbe, während ein kollektives Vergessen vorherrscht. Der Film verbindet Archivmaterial mit Gesprächen mit Zeitzeug:innen, Bewohner:innen der Stadt und Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, um die verdrängte Vergangenheit sichtbar zu machen und die Frage nach Erinnerung und Identität neu zu stellen.
Im Anschluss findet ein Gespräch mit den Filmemachern und Margret Hoppe und Karoline Mueller-Stahl statt. Die beiden Künstlerinnen stehen vor der Veranstaltung für eine Einführung in ihre Ausstellung „Das Gedächtnis der Steine“ im Kunstzentrum HALLE 14 bereit. Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Das Kunstzentrum HALLE 14 ist ein lebendiger Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Jährlich finden internationale Gruppenausstellungen statt, die gesellschaftskritische Positionen präsentieren und Ausstellungstraditionen sowie Rezeptionsgewohnheiten herausfordern. Eine umfangreiche Kunstbibliothek lädt zum Lesen und Verweilen ein. Regelmäßig werden Vorträge, Diskussionsrunden und Performances veranstaltet. Die Kunstvermittlung organisiert Workshops, Kurse und Führungen für Kinder, Jugendliche, Schulen und Erwachsene. Für bildende Künstler:innen werden Residenzen und Austauschprogramme angeboten. Hinzu kommen ein digitale Fotolabor sowie Studios für internationale und in Leipzig lebende Künstler:innen
