Partitur des Körpers
Katja Erfurth
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden
Noa Eshkol, israelische Tänzerin, Choreografin und Künstlerin ukrainisch-jüdischer Herkunft, entwickelte eine analytisch-geometrische Bewegungsschrift, die Tanz wie eine Partitur notierte. Katja Erfurth setzt sich in ihrem Stück „Partitur des Körpers“ mit Eshkols künstlerischem Weg auseinander, erforscht ihre Prinzipien und verbindet sie mit der eigenen tanzkünstlerischen Praxis.
Als Schülerin von Gret Palucca befasst sich Katja Erfurth seit vielen Jahren mit Tanzhistorie, insbesondere mit Mary Wigman und ihrer Schule in Dresden, aus der Palucca hervorging. Deren Mitarbeiterin Tile Rössler (Tehila Ressler) musste 1933 als jüdische Mitarbeiterin die Palucca Schule und Deutschland verlassen und lehrte nach 1933 in Tel Aviv. Sie stellt das Bindeglied zu Noa Eshkol dar, die ihre Schülerin war. Eshkol entwickelte die Ursprünge des Ausdruckstanzes mit dem unbedingten Interesse weiter.
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Über den Veranstalter
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt heute zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Es agiert als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Musik, Theater, Performance, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. HELLERAU initiiert und fördert mit Themenschwerpunkten, Festivals und Publikumsformaten Debatten über Kunst und Gesellschaft und kooperiert mit anderen kulturellen Partner*innen regional, national und international und engagiert sich in zahlreichen Netzwerken.
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