Licka – Tanz im Schatten der Geschichte
Mit Jugendlichen aus Tschechien und Sachsen
Societätstheater GmbH Dresden
An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden
Ein tschechisch-deutsches Tanztheaterstück über Erinnerung, Widerstand und die Kraft, den eigenen Träumen treu zu bleiben. Alica »Licka« Flachová-Pastorová (1928–2006) träumt als Kind davon, Tänzerin zu werden. Mit 13 Jahren muss sie als Jüdin die Tanzschule verlassen, mit 14 wird sie deportiert. In Konzentrationslagern und auf Todesmärschen wird die Kunst zu ihrer Form des inneren Widerstands – zu einer Kraft, die ihr das Überleben ermöglicht. Nach dem Krieg kehrt sie auf die Bühne zurück und wird Tänzerin im tschechoslowakischen Ballett. Junge Tänzer*innen aus Tschechien und Sachsen erforschen die Lebensgeschichte von Licka. Ihr Schicksal wird zum Spiegel für Fragen einer jungen Generation.
Nach einem Theaterstück von Agata Schindler verbindet die Performance Vergangenheit und Gegenwart über Grenzen hinweg – berührend, kraftvoll und hochaktuell. In Zusammenarbeit mit professionellen Künstler*innen entsteht eine interkulturelle Inszenierung aus Wort, Tanz und Musik.
Mitwirkende
Performance: Adéla Ernekerová als ältere Licka und zehn jugendliche Darstellerinnen aus Děčín und Dresden | Künstlerische Leitung: Agata Schindler, Alessandra Giuriola, Olimpia Scardi, Olek Konrad Witt | Regie: Olek Konrad Witt | Kostümbild: Marie Göhler, Ru Steinmetz
Eine Produktion von re-Publik Performance in Zusammenarbeit mit Institut Terezínské iniciativy, Prag und Taneční a pohybové studio FRI.DA Děčín.
Präsentiert von den Tschechisch-Deutschen Kulturtagen.
Dauer: ca. 70 Minuten
Beim Ticketkauf online und bei einer Reservix-Vorverkaufsstelle fallen Gebühren an. Diese entfallen beim Kauf an unserer Theaterkasse.
Ergänzungen / Hinweise
Ab 12 Jahren. In deutscher und tschechischer Sprache.
Über den Veranstalter
Die Initiative re-Publik Performance wurde 2018 in Dresden gegründet und verbindet Kunst (Tanz, Theater, Performance) mit kultureller Bildung. Ziel ist es, Theater als Raum gesellschaftlicher Begegnung und Teilhabe zu nutzen, in dem Menschen unterschiedlicher Hintergründe gemeinsam kreativ arbeiten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der aktiven Einbindung von Jugendlichen, die eigene künstlerische Beiträge entwickeln und sich mit Themen wie Identität, Migration und Verantwortung auseinandersetzen. Dadurch sollen Selbstwirksamkeit und gesellschaftliche Reflexion gefördert werden.
Die Initiative baut auf Erfahrungen aus früheren partizipativen Projekten von Mitgründer Olek Konrad Witt auf, insbesondere aus der Arbeit mit jungen Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung in Berlin.Insgesamt verbinden die Produktionen künstlerische Qualität mit gesellschaftlicher Relevanz und stärken kulturelle Bildung sowie demokratische Werte.





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