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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Kunst bricht Schweigen

women4hope

Tanz und Flöte
7
November2026
15:30 Uhr

VHS Dresden

Annenstrasse 10
01067 Dresden

Veranstalter: Women4hope
Eintritt: frei

Zwei Familiengeschichten, zwei Seiten eines historischen Abgrunds und eine gemeinsame musikalische Vision.

Im Jahr 2024 begegnen sich zwei Blockflötistinnen in Buenos Aires, die eine Deutsche, die andere Argentinierin. Im Dialog entdecken sie ein tief bewegendes, zutiefst kontrastierendes Erbe: die Familie der einen stammt aus Oberschlesien mit einer nationalsozialistischen Vergangenheit des Großvaters. Die Familie der anderen, jüdischer Herkunft aus der Nähe von Warschau, verlor einen Großteil ihrer Angehörigen im Konzentrationslager Auschwitz.

Als Enkelinnen von Opfern und Tätern weigern sich die beiden Künstlerinnen, dieses Erbe im Schweigen versinken zu lassen. „Women4hope“ ist ihr gemeinsamer, künstlerischer Weg der Auseinandersetzung.

In einer hybriden Konzertperformance verweben sie Musik von der Renaissance bis zur Moderne mit Tanz, historischen Dokumenten, Videoprojektionen und Improvisation.

Barrierefreiheit auf der Veranstaltung

  • Schwarz-weiß Grafik, die einen Rollstuhlfahrer abbildet und für barrierefreien Zugang steht. Barrierefreier Zugang

Über den Veranstalter

Szenisches Konzert für Blockflöte, Gesang, Tanz und Videoprojektion Zwei Familiengeschichten, zwei Seiten eines historischen Abgrunds und eine gemeinsame musikalische Vision. Im Jahr 2024 begegnen sich zwei Blockflötistinnen in Buenos Aires, die eine Deutsche, die andere Argentinierin. Im Dialog entdecken sie ein tief bewegendes, zutiefst kontrastierendes Erbe: die Familie der einen stammt aus Oberschlesien mit einer nationalsozialistischen Vergangenheit des Großvaters. Die Familie der anderen, jüdischer Herkunft aus der Nähe von Warschau, verlor einen Großteil ihrer Angehörigen im Konzentrationslager Auschwitz. Als Enkelinnen von Opfern und Tätern weigern sich die beiden Künstlerinnen, dieses Erbe im Schweigen versinken zu lassen. „Women4hope“ ist ihr gemeinsamer, künstlerischer Weg der Auseinandersetzung. Das transdisziplinäre Projekt verwebt Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart mit szenischen Elementen, historischen Dokumenten, Videoprojektionen und Improvisation.