Jascha Nemtsov spielt Ba-derech - auf dem Weg: Musikkulturen auf der Via Regia
Festival Europäische Notenspuren 2025: Shir chadasch - ein neues Lied
Mendelssohn-Haus (Gartenhaus)
Goldschmidtstr. 12
04103 Leipzig
Der Pianist und Musikwissenschaftler Jascha Nemtsov beleuchtet die Bedeutung der Via Regia und Leipzigs als Wirkungsstätte jüdischer Musiker und spielt Klavierwerke von Komponistinnen und Komponisten wie Fanny Hensel, Erwin Schulhoff, Alexander Weprik, Joachim Stutschewsky, Edi Tyrmand und Arthur Lourié.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Fahrstuhl vorhanden, Weg zum Gartenhaus etwas holprig, Behindertentoilette im Haupthaus (2. OG), hier: Alternativeingang für Rollstuhlfahrer - Hofeingang mit Schräge, da Hauptzugang mit 4 Stufen (bitte mittels Klingel an Grundstücksmauer gegenüber Eingang melden)
Über den Veranstalter
Zum reichen Musikerbe Leipzigs und Sachsens gehört die Kultur ihrer jüdischen Bewohner, deren Beitrag vor allem durch die nationalsozialistische Vertreibung nur noch wenig im Gedächtnis der Bürger präsent ist. Diesem verloren gegangenen Erbe durch die „Verortung“ wieder ein „Zuhause“ in unserer Region zu geben und sie damit zurück in das kulturelle Gedächtnis unserer Stadt und des Freistaates zu holen, ist Anliegen der Leipziger Notenspur. Das Projekt „Jüdische Notenspuren“ fokussiert in diesem Sinne die Vermittlung von regionalem jüdischem Musikerbe an Kinder, Bürger und Besucher der Stadt Leipzig und des Freistaates insgesamt – möglichst interaktiv, sinnlich und eng verknüpft mit ehemaligen Standorten und Gebäuden, welche jüdische Kulturgeschichte erzählen.
