Direkt zum Inhalt
Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

„Ich hatte einst ein schönes Vaterland“- Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt

Ausstellungseröffnung und Vortrag

6
März2026
18:00 Uhr

Bibliothek Gohlis "Erich Loest"

Georg-Schumann-Straße 105
04155 Leipzig

Veranstalter: Leipziger Städtische Bibliotheken
Eintritt: kostenfrei

Ausstellungseröffnung und Vortrag „Jüdisches Leben in Gohlis 1840 bis 1940“ von und mit Elisabeth Guhr.

Der Eröffnungsvortrag spannt den Bogen über 100 Jahre jüdisches Leben - erst im idyllischen Dorf mit seinen Sommergästen, später im Leipziger Stadtteil Gohlis, in dem es für kurze Zeit sogar eine Synagoge gab. Vor allem jüdische Kaufleute aber auch Handwerkerfamilien lebten hier. Einige erwarben Häuser oder bauten sich ein Heim. Sie alle wurden vertrieben, wenn nicht ermordet. Ihre Nachkommen besuchen inzwischen gerne wieder den Ort, an dem ihre Vorfahren einmal glücklich waren.

Die Ausstellung erinnert an die ehemaligen jüdischen Nachbarn, deren Nachkommen heute über die ganze Welt zerstreut sind, darunter bekannte Familien, wie die Wittgensteins und die Plauts. Die Ausstellung verbindet die Geschichten dieser Menschen und ihr Schicksal in der Zeit des Nationalsozialismus mit ihren damaligen Wohnhäusern.

Über den Veranstalter

Zu den Leipziger Städtische Bibliotheken gehört die Stadtbibliothek, 15 Stadtteilbibliotheken und zwei Fahrbibliotheken. Neben der Ausleihe vielfältiger Medien sind sie auch ein beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort für Lesungen, Vorträge, Konzerte und Workshops.

Mehr über den Veranstalter