Direkt zum Inhalt
Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Genja Jonas. Ihr Fotoatelier als eine Schnittstelle des Dresdner Kulturlebens.

Vortrag von Alexander Atanassow

Selbstporträt Genja Jonas (Brustbild), Kinn auf Daumen der die Zigarette haltenden Hand gestützt
Selbstporträt (Detail), Foto: Genja Jonas, Dresden, Mitte 1920er JahrePrivat
12
November2026
18:30 Uhr

Museumscafé (Eingang von der Landhausstraße)

Wilsdruffer Straße 2
01067 Dresden

Veranstalter: Alexander Atanassow
Eintritt: Eintritt frei

Mit diesem Vortrag zu Genja Jonas‘ (1895 – 1938) fotografischem Schaffen leistet Alexander Atanassow – Genja-Jonas-Biograf – seinen Beitrag, der einst so bekannten und bewunderten Lichtbildnerin in Dresden den ihr gebührenden Platz einzuräumen. Stellvertretend für viele andere jüdische Fotografinnen und Fotografen soll ihr so die Würde zurückgegeben werden, die jenen – oft auf dem Höhepunkt des künstlerischen Wirkens – durch die Nationalsozialisten und deren wirksam verbreiteten Zeitgeist genommen wurde; durch Ausgrenzung, Entzug der Existenzgrundlage bis hin zur physischen Vernichtung – sie letztendlich ins Vergessen drängte. Das Gedenken spielt eine wichtige Rolle. Doch im Mittelpunkt des Vortrages steht die Vernetzung von Genja Jonas und ihrem Atelier in bzw. mit der Kulturlandschaft der Stadt Dresden zwischen 1918 und 1938. Hinzu kommt das bis heute modern wirkende Frauen-Lebensmodell der selbständigen und gut vernetzten Künstlerin in einer männerdominierten Branche.

Barrierefreiheit auf der Veranstaltung

  • Schwarz-weiß Grafik, die einen Rollstuhlfahrer abbildet und für barrierefreien Zugang steht. Barrierefreier Zugang

Über den Veranstalter

Freiberuflicher Grafikdesigner, Autor, Herausgeber