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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Gefeiert und vergessen?

Jüdische und im Nationalsozialismus verfolgte Künstler an der Leipziger Oper 1890–1933

Foto Künstlerin Bella Alten
Foto Künstlerin Bella Alten
10
März2026
19:00 Uhr

Ariowitschhaus

Hinrichsenstraße 14
04103 Leipzig

Veranstalter: AG Jüdisches Leben des Bürgervereins Waldstraßenviertel e.V.
Eintritt: kostenfrei, um Spenden wird gebeten

Ein Vortrag von Dr. Allmuth Behrendt.

Seit einigen Jahren ist wiederholt die Frage nach den „verstummten Stimmen“ der Musiklandschaft nach 1933 gestellt und in Teilen erhellt worden. Für die Opern-Praxis in Leipzig blieb dies bislang aus. Nicht von der Hand zu weisen sind grundsätzliche Schwierigkeiten: Wo kann man ansetzen? Was wissen wir von jüdischen Künstlern, die an den Leipziger Theatern gewirkt haben? Wer waren die Lieblinge des Leipziger Repertoiretheaters, wer die Gesangs-Helden, die ihr Publikum begeisterten?Im Ergebnis mehrjähriger Recherchen kann man sich mit diesem Band nun den Lebenswegen von mehr als 120 Künstlern nähern. Einige dieser Sängerinnen und Sänger, Tänzerinnen und Tänzer, Dirigenten und Regisseure lebten zeitweise im Waldstraßenviertel oder unweit davon. Einige von ihnen sollen an diesem Abend vorgestellt werden – dank manch erhaltener Aufnahme ist dies auch unmittelbar mit Musik möglich.

Barrierefreiheit auf der Veranstaltung

  • Schwarz-weiß Grafik, die einen Rollstuhlfahrer abbildet und für barrierefreien Zugang steht. Barrierefreier Zugang

Über den Veranstalter

Die Arbeitsgemeinschaft Jüdisches Leben des Bürgervereins Waldstraßenviertel e.V. setzt sich mit dem jüdischen Leben vor 1945 und dem jüdischen Leben der Gegenwart im Viertel und in Leipzig überhaupt auseinander. Dazu werden Vorträge organisiert, regelmäßig Führungen angeboten und ein Erinnerungstafelprojekt umgesetzt, das sich dem Gedenken an Jüdinnen und Juden des Viertels widmet, die große Verdienste für die Stadt Leipzig und darüber hinaus erworben haben.

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