Führt Religion zur Gewalt?
Chancen für ein jüdisch-muslimisches Zusammenleben
TU Chemnitz, Eduard-Theodor-Böttcher-Bau - Altes Heizhaus
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz
Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 sind Wörter wie „Dschihad“ und „Terror" Teil des Alltags geworden. In vielen Medien entsteht dadurch schnell der Eindruck: Der Islam sei eine besonders gewalttätige Religion. Muslime in Deutschland und Europa spüren täglich die Folgen – Misstrauen, Vorurteile und die ständige Forderung, sich zu distanzieren.
Auch Jüdinnen und Juden in Deutschland sind verstärkt Repressalien und den gleichen Vorurteilen ausgesetzt. Jüdische Gemeinden fühlen sich ausgegrenzt und müssen immer noch bewacht werden.
Ist tatsächlich die Religion die Ursache für Gewalt? Wieviel Verantwortung tragen einseitige Medienberichte? Muhammed Mansur Doğan, Berlin und Rabbiner Michael Jedwabny, Chemnitz sprechen über die Chancen des interreligiösen Dialogs und die Rolle der Religion für das Zusammenleben.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen versteht sich als Ort des Dialogs und der Begegnung. Wir eröffnen Räume für Austausch über Themen aus Gesellschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft und Religion. Mit unserer Arbeit in der Erwachsenenbildung erreichen wir ein offenes und interessiertes Publikum, unabhängig von Bildungshintergrund oder persönlicher Überzeugung. Wir schaffen Räume für geistigen Austausch und persönliche Begegnung – in vielfältigen und ansprechenden Formaten. Unser Ort christlichen Handelns ist der gesellschaftliche Diskurs – offen, reflektiert und engagiert.
