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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Finissage der Sonderausstellung "Hunger auf Leben"

Artist Talk mit Marian Kretschmer

Marian Kretschmer an seinem Werk "1.100 Silhouetten. 1.100 Gesichtslose"
Künstler Marian Kretschmer an seinem Werk "1.100 Silhouetten. 1.100 Gesichtslose"
28
Dezember2025
11:00 Uhr

Schloss Waldenburg

Peniger Straße 10
08396 Waldenburg

Veranstalter: Museum Naturalienkabinett Waldenburg
Eintritt: Erwachsene: 10,50 € / Ermäßigt* sowie Jugendliche 13 bis 17 Jahre: 8,00 €
Veranstaltungen Naturalienkabinett Waldenburg

Zum letzten Mal führt der Künstler Marian Kretschmer in diesem Artist Talk durch die Sonderausstellung “Hunger auf Leben”. Warum ihn die Ereignisse der Shoah und unsere Erinnerungskultur besonders bewegen, führt er unter anderem an seiner beeindruckenden Arbeit “1.100” aus, einer Installation aus 1.100 Porträts der Jüdinnen und Juden, die 1945 in Waldenburg befreit wurden. Beginn der Führung ist jeweils 11:00 Uhr und 13:00 Uhr.

Über den Veranstalter

Das Jahr 2025 läutet für das Museum Naturalienkabinett Waldenburg eine große Festphase ein: Vor 180 Jahren wurde es als Teil des ehemaligen Residenzsitzes der Fürsten von Schönburg-Waldenburg in einem Ensemble von Schloss, Marstall und (mittlerweile abgerissener) Reithalle mit angrenzenden fürstlichen Parkanlagen errichtet. Fast unverändert befindet sich seit dieser Zeit in der zweiten Etage des Museums das Historische Naturalienkabinett, ein einzigartiges historisches Raumensemble aus sechs Kabinetten mit überbordend gefüllten originalen Vitrinen. Ein international bedeutendes Juwel stellt das schon 1670 begründete Kunst- und Naturalienkabinett der Leipziger Apothekerfamilie Linck dar, das einen Einblick in die Entwicklung der Natur- und Geisteswissenschaften in Barock und Aufklärung gibt. Als eine der letzten erhaltenen Wunderkammern des 17. und 18. Jahrhunderts wird diese Sammlung in authentischer Atmosphäre präsentiert, erforscht und an Besucher vermittelt. Bis 1945 wurde die Sammlung unter den Waldenburger Fürsten um naturkundliche Spezialkonvolute und Ethnografica ergänzt.

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