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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Einweihung des Schaudepots der Gedenkstätte Großschweidnitz

Gedenkveranstaltung und Ausstellungseröffnung

Einweihung des Schaudepots der Gedenkstätte Großschweidnitz
Einweihung des Schaudepots der Gedenkstätte GroßschweidnitzStSG
27
Januar2026
14:00 Uhr

Gedenkstätte Großschweidnitz

Friedhofsweg 1
02708 Großschweidnitz

Veranstalter: Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Eintritt: kostenfrei
Einweihung des Schaudepots der Gedenkstätte Großschweidnitz

Nur durch einen Zufall haben sich auf dem Anstaltsfriedhof Großschweidnitz 132 Grabsteine von Menschen erhalten, die dort zwischen 1939 und 1945 den nationalsozialistischen Krankenmorden zum Opfer fielen. Die schlichten Betonsteine sind einmalige Zeugnisse des Lebens und Leidens dieser Menschen. Gleichzeitig erzählen sie auch vom Bemühen der Verantwortlichen, ihre Verbrechen zu vertuschen.Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 möchten wir das neue Schaudepot der Gedenkstätte Großschweidnitz einweihen. In diesem werden die geborgenen Steine zukünftig dauerhaft präsentiert und die Spuren des Unrechts so wieder sichtbar gemacht.

Über den Veranstalter

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten ist eine landesweit tätige Einrichtung zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen und der SED-Diktatur. Sie betreibt, fördert und koordiniert Gedenkstättenarbeit, Forschung sowie historisch-politische Bildungsangebote in Sachsen. Zu ihr gehören die Gedenkstätten Münchner Platz Dresden, Großschweidnitz, Pirna-Sonnenstein, Bautzen und Ehrenhain Zeithain sowie der Erinnerungsort Torgau und die Dokumentationsstelle Dresden.

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