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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Die Shoah und die DDR. Akteure und Aushandlungen im Antifaschismus

Lesung

Das Buchcover zeigt ein Foto von 1961. Der damalige Landesrabbiner Martin Riesenburger weiht einen Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee in Ost-Berlin ein.
Landesrabbiner Martin Riesenburger bei der Einweihung eines Gedenksteins auf dem jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee in Ost-Berlin, 1961Wallstein-Verlag | Bundesarchiv
Dr. Alexander Walther, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Dr. Alexander Walther, Wissenschaftlicher Mitarbeitersmac | Annelie Blasko
Ein weißes Gebäude von außen fotografiert
Bibliothek SüdvorstadtMarcus Rahm
21
Januar2026
19:00 Uhr

Bibliothek Südvorstadt

Münchner Platz 2
01187 Dresden

Veranstalter: Städtische Bibliotheken Dresden
Eintritt: Eintritt 7 € / 4 € mit gültigem Benutzerausweis

Welche Rolle spielten jüdische Überlebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus? Wie konnten jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen angesichts eines staatlich forcierten Antifaschismus verhandelt und artikuliert werden?

In seiner Buchvorstellung geht der Historiker Alexander Walther diesen Fragen nach. Ausgehend von Nachlässen und Egodokumenten sowie von Arbeiten u.a. von Arnold Zweig oder Heinz Knobloch zeigt er die Handlungsoptionen und Motivationen jüdischer, vereinzelt auch nichtjüdischer Akteure und Akteurinnen. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen eigensinnigem Handeln und teils parteiloyalen, mitunter schmerzhaften Zugeständnissen an den Staat untersucht.

Moderation: Dr. Teresa Tammer
Kooperation von: Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Städtische Bibliotheken Dresden

Anmeldung unter: sued@bibo-dresden.de

Zur Person:
Dr. Alexander Walther studierte Geschichte und Englisch für das Lehramt und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Jena und Erfurt. Derzeit ist er Mitarbeiter im Projekt »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026« am Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz.
Weitere Infos zum Buch gibt es hier.

Über den Veranstalter

Die Städtischen Bibliotheken Dresden erfüllen eine zentrale Aufgabe der Kommune bei der Bereitstellung von Wissen, Informationen und Angeboten zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe. Sie sind Orte der Begegnung sowie des Austausches und bieten als Bildungs- und Informationsdienstleister Unterstützung in allen Phasen des lebenslangen Lernens an. Mit ihrem breit gefächerten Programmangebot für alle Altersgruppen sichern die Städtischen Bibliotheken Dresden Chancengleichheit. Außerdem liefern sie Unterstützung in Sachen Alltagsbewältigung und Freizeitgestaltung.

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