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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

100+ Synagogen in Deutschland

Buchpräsentation und Autorenvortrag mit Alex Jacobowitz

7
Mai2026
19:00 Uhr

Stadtbibliothek

Markt 1
04808 Wurzen

Veranstalter: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.
Eintritt: 3-5 €

Bereits im 4. Jahrhundert bewohnten Juden das Land, das heute Deutschland ist. Seitdem bauten die wachsenden jüdischen Gemeinden Synagogen, um ihren Schöpfer zu verehren, architektonisch prächtig und oft einzigartig. Einige Synagogen überlebten den Krieg, die jüdischen Gemeinden jedoch oft nicht.

Das Buch "100+ Synagogen in Deutschland" zeigt stolz die Gegenwart dieser Gebetshäuser, die erhalten geblieben sind, umfunktioniert wurden und weiterhin das jüdische Erbe erkennen lassen, sowie neue Synagogen, die von den wiederbelebten Gemeinden erbaut wurden.

Alex Jacobowitz präsentiert sein opulentes Werk über Deutschlands Synagogen, ihre Geschichten und die Menschen, die diese reichhaltige Tradition am Leben erhalten. Dieser Prachtband ist ein atemberaubendes Feuerwerk jüdischer Architektur: von bescheidenen, handbemalten fränkischen Landsynagogen über die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Erfurt und Wörlitz bis hin zu hypermodernem Design in Mainz und am Frankfurter Flughafen.

Über den Veranstalter

Das Netzwerk für Demokratische Kultur (NDK) verbindet Menschen, die Haltung zeigen und sich für eine demokratische Kultur in der Region, gelebte Mitmenschlichkeit und Mitbestimmung, Nachhaltigkeit und Freiheit engagieren. Wir setzen uns ein für eine bedürfnisorientierte Gesellschaft, die auf Solidarität beruht, für achtsame und wertschätzende Kommunikation, für politische Beteiligung auch außerhalb von Parlamenten, für Klimagerechtigkeit sowie eine lebendige und kritische Erinnerungskultur. Mit Bildungsarbeit, kulturellen Veranstaltungen, Vernetzung, Begegnung und Information wollen wir die weitere Entwicklung einer aktiven demokratischen Zivilgesellschaft in der Region unterstützen. Wir sind offen für alle, die die Gleichwertigkeit eines jeden Menschen anerkennen. Deswegen schließen wir menschenfeindliches Gedankengut sowie diskriminierende Haltungen und Handlungen aus.

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