Geschichte geschrieben
Der Neue Israelitische Friedhof Dresden
Neuer jüdischer Friedhof
Fiedlerstraße 3
01307 Dresden
Im 19. und 20. Jahrhundert prägten Juden in Dresden wesentlich die Entwicklung dieser Stadt, bis diese fruchtbare Periode durch die Nationalsozialisten beendet wurde. Trotz schwerer Schäden durch den Bombenangriff 1945 blieben auf diesem Friedhof auch viele prachtvolle Grabstätten erhalten und erzählen von Familien, die sich bis 1933 besonders für diese Stadt engagierten. Sie prägten ihre Heimatstadt über viele Jahrzehnte kulturell, geistig und auch wirtschaftlich. Auf diesem Rundgang folgen wir den Geschichten – u.a. der Familien Arnhold, Klemperer, Gutmann, Joachimsthal u.a.
Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
In Kooperation mit dem KügelgenhausDresden.
Veranstaltung im Rahmen des Tacheles-Jahres.
Die Geschichte des Neuen Israelitischen Friedhofs Dresden
Als 1867 dieser Friedhof eröffnet wurde, war noch ein wenig Zeit bis zur ersten Beerdigung, denn die verstorbenen Dresdner Juden fanden ihre letzte Ruhestätte noch auf dem gewohnten alten Platz in der Dresdner Neustadt. Doch bereits die Anlage des Neuen Friedhofes kündete von einer neuen Ära. Der Architekt Ernst Giese plante das neue Gelände als parkähnliche Anlage, mit Alleen und geraden Grabreihen. Von Beginn an gliederten sich die Grabsteine in dieses Gestaltungskonzept ein.
Auf diesem Rundgang erfahren Sie viel über die Geschichte des Friedhofes, seine Bauten und seine Gräber. Wir berichten auch über spannende Biographien von hier beerdigten Personen.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Ein barrierefreier Zugang ist nicht in allen Teilen des Friedhofs gegeben.
Über den Veranstalter
Die Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. ist seit ihrer Gründung im September 1992 dem Anliegen verpflichtet, über jüdische Geschichte und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart in großer Breite zu informieren. Vorausgegangen waren der Eröffnung über zwei Jahre intensiver ehrenamtlicher Aufbauarbeit. Danach konnten die wiederhergestellten Räume im Erdgeschoß des Genossenschaftshauses Pulsnitzer Str. 10 in Dresden der öffentlichen Nutzung übergeben werden.
Seitdem entwickelte sich HATiKVA e.V. zu einer weit über die Stadtgrenzen von Dresden hinaus wirkenden Bildungs- und Kultureinrichtung, die in ihrer thematischen Spezifik, in ihrer Angebotsbreite aber insbesondere im Schwerpunktbereich außerschulischer Jugendbildung, im Freistaat Sachsen bisher einmalig ist.
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