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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. (ISGV)

Das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut des Freistaats Sachsen. Es vereint die Disziplinen Landesgeschichte und Volkskunde/Kulturanthropologie und erforscht die Geschichte und Alltagskultur Sachsens in ihrer historischen Bedingtheit vom Mittelalter bis zur Gegenwart, überregional vergleichend und in transnationaler Perspektive. Die Forschungsergebnisse werden wissenschaftlich publiziert und öffentlichkeitswirksam vermittelt.

Leicht geöffnete alte Karteikästen aus Holz
Karteikästen im InstitutISGV

Am ISGV werden regionale Strukturen und Prozesse in ihrer historischen Entwicklung und gegenwärtigen Ausprägung erforscht. Die Forschungsperspektive schließt die benachbarten Länder Sachsens explizit mit ein und nimmt Austausch und Verflechtungen in den Blick. In Langzeitvorhaben erschließt, ediert, erforscht und publiziert das ISGV schriftliche und visuelle Quellen zur sächsischen Geschichte und Alltagskultur. Durch die Sammlung von Dokumenten, Interviews und Fotodokumentationen trägt es zur Überlieferungsbildung bei. Kurz- und mittelfristige Forschungsvorhaben erweitern das Themenspektrum über die Grundlagenforschung hinaus und greifen aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen auf.

Mit der "Sächsischen Biografie" betreut das ISGV eine der wichtigsten regionalgeschichtlichen Online-Datenbanken. Sie präsentiert Kerndaten und Lexikonartikel zu historisch bedeutsamen Personen, die in der Mark Meißen, in Kursachsen und im Königreich bis hin zum heutigen Freistaat Sachsen Wirksamkeit entfaltet haben. Damit finden Biografien vom Mittelalter bis zur Gegenwart aus allen Lebensbereichen wie Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik, Kunst, Medien und Sport Berücksichtigung. Mit der "Sächsischen Biografie" lassen sich auch jüdische Lebenswege in Sachsen sichtbar machen: Im Zuge des Tacheles-Jahren wurden 119 repräsentative Biografien von Jüdinnen und Juden, die im 19. Jahrhundert gelebt haben, in einem neuen Band zusammengefasst. 

Standort

Kontakt

Dörthe Schimke M.A.

Wissenschaftskommunikation/Öffentlichkeitsarbeit

d.schimke@isgv.de

0351 - 436 16 31