Zeitreise Schulbuch - Jüdische Kindheiten vor und während der NS-Zeit in Dresden
Projekttag zum 09.11. in der SLUB Dresden
SLUB Dresden/ Open Science Lab
Zellescher Weg 25
01217 Dresden
Anhand einer Kritzelei in einem Schulbuch, aufgetaucht in der SLUB Dresden, rekonstruieren wir die Geschichte von Max Geyer aus Dresden. Zum Gedenktag am 9. November fragen wir, was es für jüdische Kinder und Jugendliche bedeutete, vor und während der NS-Zeit in Dresden aufzuwachsen. Quellenanalyse trifft auf Kreativität: Max Geyer kennzeichnete sein Buch – ihr eure auch? Wir gestalten gemeinsam eigene Exlibris im Linoldruck.
Bitte mitbringen: alte Kleidung, die farbig werden kann und dein Lieblingsbuch!
Bitte beachten, der Workshop findet an der SLUB Dresden statt.
Ort: Interim Bibliothek Bergstraße / Open Science Lab der SLUB Dresden, Zellescher Weg 25, 01217 Dresden; Treffpunkt: Foyer der Bibliothek (EG)
Freie Termine: 03.11. | 04.11. | 05.11. | 06.11 | 09.11. | 10.11. | 11.11. | 12.11. | 13.11. |
Bitte schriftlich anmelden: katharina.parow(at)skd.museum
Dieser Kurs wird in Kooperation mit der SLUB Dresden im Rahmen des Förderprojekts Kunst, Raub und Rückgabe angeboten.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind ein Museumsverbund von internationaler Strahlkraft und vereinen insgesamt 15 Museen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.
Bis Mitte 2027 findet das Projekt "Kunst, Raub und Rückgabe" statt, welches in der zweiten Laufzeit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Biografien insbesondere von jüdischen Menschen erzählt, die NS bedingten Kulturgutentzug erlitten haben. In diesem Zusammenhang finden verschiedene Workshops und Veranstaltungen v. a. für junge Menschen zur Antisemitismus-Prävention und zum Biografischen-Lernen statt. Das Folgeprojekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung gefördert.

