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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Salomon Sterinberg

Gemeindevorstand

Salomon Sterinberg besucht die Öffentliche Handelslehranstalt in Chemnitz, arbeitet bei der jüdischen Firma „Brüder Neumann“ und wird später Versandleiter. Während des Novemberpogroms 1938 entgeht er der Verschleppung in ein KZ. 1939 wird sein Gewerbebetrieb aufgelöst. Ab 1940 leistet er Zwangsarbeit in der Beleuchtungskörperfabrik E. F. Barthel in Altchemnitz und einem Gärtnereibaubetrieb. Am 14.2.1945 wird er nach Theresienstadt deportiert und arbeitet dort als Wachmann. Zurück in Chemnitz tritt er 1945 der SPD bei und wird 1947 in den Vorstand der Jüdischen Gemeinde gewählt. Er engagiert sich auch im Beirat des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR. Bis 1961 arbeitet er als Buchhalter beim Rat des Stadtbezirkes. Er stirbt 1968.