Maximilian Holderer
Ungeklärtes Schicksal
Über das Leben von Maximilian Holderer ist kaum etwas bekannt. Er wird 1895 in Wuppertal-Elberfeld geboren und ist später als Mechaniker in Chemnitz tätig. Während der NS-Zeit wird er in ein Konzentrationslager deportiert, aber durch fehlende Unterlagen sind genauere Angaben nicht möglich. Nach der Befreiung kam er offenbar rasch wieder nach Chemnitz. Dort lebt er in der Matthesstraße 50. Ein frühes Verzeichnis von Überlebenden, datiert auf den 10. April 1946, weißt seine Tätigkeit als Lebensmittelhändler nach. Danach wechselt er seinen Wohnort – wohin, ist unbekannt. Auch sein weiteres Schicksal ist ungeklärt. Ein Adressbuch der Stadt Siegen verzeichnet 1956 einen Mechaniker namens Maximilian Holderer. Ob es dieselbe Person ist, bleibt ungewiss. Maximilian Holderer ist ein eindrückliches Beispiel dafür, dass auch achtzig Jahre nach dem Krieg vieles unbekannt bleibt.