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Maximilian Holderer

Ungeklärtes Schicksal

* 21.04.1895 in Wuppertal-Elberfeld
✡ nicht bekannt

Leben und Wirken

Über das frühe Leben von Maximilian Holderer ist nicht viel bekannt. Er wird am 21. April 1895 in Wuppertal-Elberfeld geboren und ist später als Mechaniker in Chemnitz tätig.

Zeit im Nationalsozialismus

Maximilian Holderer wird während der NS-Zeit in ein Konzentrationslager deportiert, aus welchem er mit hoher Wahrscheinlichkeit befreit wird.

Zurück in Chemnitz

Maximilian muss wohl kurz nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager wieder nach Chemnitz zurückgekehrt sein. Dort lebt er in der Matthesstraße 50 (Schloßchemnitz). Am 7. September 1945 wird er Gründungsmitglied der Jüdischen Gemeinde Chemnitz.

Laut Verzeichnis der „Aus den Konzentrationslagern der Nazis Zurückgekehrten“ vom 10. April 1946 ist Maximilian Holderer als Lebensmittelhändler tätig. Danach wechselt er seinen Wohnort – wohin, ist unbekannt. Auch sein weiteres Schicksal ist ungeklärt. Ein Adressbuch der Stadt Siegen verzeichnet 1956 einen Mechaniker namens Maximilian Holderer. Ob es dieselbe Person ist, bleibt ungewiss.

Maximilian Holderer ist ein eindrückliches Beispiel dafür, dass auch achtzig Jahre nach dem Krieg vieles unbekannt bleibt.