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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Max Abel

Erzgebirge, USA, Chemnitz

Max Abel wächst in Annaberg auf und schließt eine Kaufmannslehre in der Chemnitzer jüdischen Teppichfabrik „Bachmann & Ladewig“ ab. Danach geht er für vier Jahre in die USA. Zurück in Chemnitz wirkt er als Handelsvertreter für Spinnereien, bevor er im Ersten Weltkrieg als Infanterie-Frontsoldat dient. 1938-45 folgen eine kurze Haft im KZ Buchenwald sowie Zwangsarbeit in der Chemnitzer Gartenverwaltung und Privatunternehmen. 1939 muss er in die Sammelunterkunft („Judenhaus“) Ahornstraße 32 umziehen. Am 14. Februar 1945 wird Abel in das KZ Theresienstadt deportiert und erlebt dort im Mai die Befreiung. Im Juni 1945 ist er zurück in Chemnitz und arbeitet bei einer Bank. Er wird Mitglied im Vorstand und später Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde.