Eduard Adler
Unter falschem Namen überlebt
Eduard Adler ist in Speyer als Konditor tätig, als er 1940 mit 6.500 weiteren Jüdinnen und Juden nach Frankreich verschleppt wird. Dort durchläuft er mehrere Internierungslager und landet schließlich in Drancy bei Paris. Seine Eltern werden nach Auschwitz deportiert und ermordet. Adler wird durch ein französisch-jüdisches Kinderhilfswerk gerettet und mit falschen Papieren ausgestattet. Nun als Holzfäller arbeitend, wird er später von der Wehrmacht aufgegriffen und in ein SS-Ausbildungslager geschickt. Eingesetzt wird er in Prag und Küstrin und wird kurz vor Kriegsende in ein Lazarett nach Aue gebracht. Er kommt bei seiner Tante Klara Fiedler in Mittweida unter. Nach kurzem Aufenthalt in Mittweida und Chemnitz zieht er nach Speyer und geht 1950 in die USA. Im August 1987 stirbt er in Maryland.